Über mich

Über mich

HANNA HORN

Trauerbegleiterin 
Systemische Coachin (iska-berlin)
Beraterin & Coachin für Neurodivergenz

Mein Weg

Seit ich diese Arbeit mache, bin ich nun endlich genau am richtigen Platz angekommen.

Schon immer habe ich eine besondere Offenheit gegenüber Sterben, Tod und tiefen Gefühlen. Als 4jährige wollte ich einen toten Menschen sehen und meine beherzte Oma ging mit mir auf den Friedhof zu einer dort aufgebahrten Frau. Spätestens in diesem Moment habe ich meinen Frieden mit dem Tod geschlossen.

Als Teenager beunruhigte ich meine Mutter sehr mit der Planung meiner eigenen Bestattung und Trauerfeier und dem Entwurf meiner Todesanzeige. Spätestens in diesem Moment habe ich verstanden, dass das Themen sind, über die niemand sprechen möchte.

In meinem Freiwilligen Ökologischen Jahr begegnete mir zufällig der Buddhismus und es war vor allem der sehr bewusste und offene Umgang mit Tod und Sterben, der mich daran faszinierte.

Nachdem ich auf der Frankfurter Buchmesse gerade das neu erschienene Kinderbuch „Weil du mir so fehlst“ von Ayse Bosse entdeckte und kaufte, weil es eines meiner Lieblingsthemen so schön betrachtet, sprach mich kurz danach in meiner Ergotherapeutischen Arbeit eine Klientin an, ob ich sie dabei begleiten könne, über ihre beiden, vor langer Zeit verstorbenen Kinder zu sprechen. Bisher habe sie sich das nicht getraut, aber mit mir könne sie sich das vorstellen.

Ich glaube nicht an Zufälle.  
Das war der Start meiner Arbeit als Trauerbegleiterin.

Darauf folgten viele Fortbildungen und ich habe mir bewusst mein ganz eigenes Qualifikations-Portfolio dazu kreiert. Meine Neugierde führt mich immer weiter hinein in die spannende Forschung zu Trauer und allen Themen drum herum, die dafür nützlich sind. Dabei habe ich viele Tools kennen gelernt, die helfen, gut mit Trauer klar zu kommen.

Mein Anliegen

Trauerbegleitung

Der Start mit Verlust- und Trauerbegleitung in die Selbstständigkeit folgte drei Jahre später. Von Anfang an war mir wichtig: wenn ich das mache, dann nicht ausschließlich bei Todesfällen, sondern für die ganze „Verlust-Palette“! Denn ein paar Jahre zuvor wurde mir auf der Suche nach eigener Trauerbegleitung für einen „Verluste ohne Tod“ klar, dass es dieses Angebot so gut wie gar nicht gab und daran hat sich leider immer noch nicht viel geändert.

Auf meinem persönlichen Weg habe ich außerdem festgestellt, dass das Bedürfnis über den Verlust und die Trauer zu reden, nicht wirklich endet. Genau so wenig wie der Schmerz, er verändert sich, aber er bleibt.

Trauerprozesse sind ein natürlicher Teil des Menschseins und es ist mir weiterhin unbegreiflich, dass es Bewegungen gibt, die einen großen Teil von Gefühlen (die Unangenehmen) einfach ausblenden möchte. Dabei steckt jede Menge Weisheit und Qualität in ihnen! Es ist mir ein echtes Anliegen, Menschen beizubringen, sich ihre Trauer und alle ihre Gefühle zuzutrauen und damit umzugehen.

Trauer wird für mich absolut unterschätzt. Ich bin davon überzeugt, dass unsere Verluste und unsere Trauer einen großen Teil dessen ausmachen, wer wir sind und wer wir werden. Gerade in einer Welt, die immer verrückter wird, besteht eine Notwendigkeit dafür, für jede und jeden von uns.

Coaching

Und dann kam die Frage von meiner Klient*innen: „Kann ich eigentlich auch mit anderen Themen zu dir kommen?“
Nach meiner Weiterbildung zur Systemischen Coachin kann ich jetzt sagen „Ja, total gerne!“.

Ich habe eine sehr fokussierte und nachhaltige Coaching-Methode erlernt, die 2025 mit dem Innovationspreis für angewandte Psychologie ausgezeichnet wurde. Mehr dazu findest du hier. 

Ein weiteres Herzensanliegen von mir, ist die Begleitung neurodivergenter Menschen. Neurodivergente Menschen brauchen spezifisches Coaching! Es geht dabei um Wissen, um Passung und um Resonanz. Mehr Infos zu diesem Angebot findet du hier.

Sowohl Trauerbegleitung als auch Coaching ergänze ich mit körperbasierten Ansätzen und weiteren Methoden.

Mein Sein

Ich liebe die kleinen Dinge. Ästhetik & Inspiration sind für mich Grundnahrung. Ich denke gerne schnell und komplex und ein Gespräch kann nie tief genug für mich sein. Ich bin neugierig auf Menschen und stelle sehr gerne sehr viele Fragen. Ich vertraue dem Raum und dem Leben genauso wie meiner Intuition. Atmosphären zu spüren im Alltag ist für mich angewandte Energiearbeit. Meine eigene späterkannte späterkannte Neurodivergenz zeigt mir, wie bedeutsam und entlastend dieses Erkennen ist. Es hat mein Leben verändert. Ich meditiere regelmäßig. Das ist für mich die beste Form der Fürsorge – für mich und für meine Klient:innen.

Wissen & Erfahrung

Berufserfahrung

  • Selbstständig mit Verlust- & Trauerbegleitung seit 2021
  • Inhaltliche Leitung und Programmmanagement im therapeutischen Fortbildungszentrum Therapie + Wissen (2006 bis heute)
  • Referentin für Therapeut:innen & psychosoziale Berufe seit 2015 u.a. zu Trauer, Selbstfürsorge, Resilienz
  • Ergotherapeutin in einer ambulanten Ergotherapiepraxis. Behandlung von Menschen mit psychischen & psychosomatischen Erkrankungen (2015-2021). Ab 2017 Trauerbegleitung in diesem Setting.
  • Staatlich anerkannte Ergotherapeutin seit 2005

Weiterbildungen

  • Fachausbildung zu Trauerbegleitung (2018)
  • Fachergotherapeutin für Psychiatrie und Psychosomatik 
  • Weiterbildung zu Spiritual Care (2021)
  • Trauerbegleitung von Eltern nach Fehlgeburt, stiller Geburt, Schwangerschaftsabbruch und Neugeborenentod (2019)
  • Weiterbildung in Polyvagalem Embodiment Training PET bei Dr. Herbert Grassmann (2023)
  • Hypnosystemische traumafundierte Trauerbegleitung bei Roland Kachler (2023)
  • Beraterin für Hoch- & Höchstbegabung nach Frauke Niehues (2024)
  • Weiterbildung Systemisches Coaching bei  Dr. Ilka Hoffmann-Bisinger (iska Berlin, 2025)
  • Beraterin für Neurodivergenz (2025)

Weitere Fortbildungen

  • Akzeptanz- und Commitment Therapie (ACT)
  • Selbstmitgefühl (MSC)
  • Trauma, Nervensystem und körperliche Stabilisierung
  • Hochsensibilität
  • Scham
  • Transgenerationale Traumata
  • Holistic Touch/Berührung bei Trauer 
  • Fachfortbildung Psychoonkologie
  • Buddhistische Philosophie und Meditation
  • Achtsamkeitstraining
  • Selbstfürsorge mit Zapchen
  • Körperorientierte Interventionen für Therapie und Beratung